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Pula

Vilijam Zufic am 02.04.14 - Zuletzt aktualisiert am 04.02.2019 um 03:36 Uhr

Pula - Foto: Enio Pasalic
Pula – Foto: InIstrien.hr, Autor: Enio Pašalić

Geschichte und Sehenswürdigkeiten

Die mit ca. 60.000 Einwohnern größte Stadt Istriens entstand vor 3000 Jahren wie Rom am Fuße von sieben Hügeln. Seit der Zeit Roms ist Pula auch das administrative und kulturelle Zentrum der Halbinsel Istrien. Die turbulente Geschichte der Stadt die zuzeiten von Histriern, Römern, Venezianern (1331-1797), Napoleon (1805-1813) und der k.uk. Monarchie (1798-1805 und 1813-1918) regiert wurde ist in der Stadt allvorhanden. Das Wahrzeichen der Pulas ist das sehr gut erhaltene römische Amphitheater welches seinem ursprünglichen Zweck, der Unterhaltung und Ablenkung des Volkes, noch immer dient.

Der Augustustempel - Foto: Enio Pasalic
Der Augustustempel – Foto: InIstrien.hr, Autor: Enio Pašalić

Beim Spaziergang durch die Stadt gibt es noch einige weitere imposante Gebäude, Tempel, Tore sowie den Triumphbogen auf dem Portarata Platz aus der Zeit Roms zu sehen. Auf dem Forum kann man sich auch gut das Leben in dieser Epoche vorstellen. Wer aufmerksam schaut, wird hier und dort auch den einen oder anderen venezianischen Löwen an Kirchen und anderen Gebäuden in der Stadt entdecken.

Nach Spuren der k.u.k. Monarchie bracht man nicht zu suchen, es gibt sie überall und die alten Puležani/Puležanke (wie die Einwohner Pulas sich selbst nennen) sagen immer noch das alles solide Gebaute in der Stadt von den Österreichern geblieben ist. Von Villen, Kasernen, dem Arsenal, der “Uljanik” Werft (dessen Grundstein von Kaiserin Sissy gelegt wurde), der Markthalle bis hin zu den meisten Festungen um die Stadt, alles stammt aus der Zeit als Pula Kriegshafen der k.u.k. Marine war.

Georg Ritter von Trapp (sein Leben war Inspiration für “Meine Lieder – meine Träume”, Originaltitel: “The Sound of Music”), Hede von Trapp und James Joyce (der Pula als das “letzte Kaff” bezeichnete, aber trotzdem ein Denkmal auf dem Portarata Platz beim Cafe “Uliks” bekommen hat) gehören zu den bekanntesten Persönlichkeiten die zu der Zeit in Pula lebten.

Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs fiel die Stadt unter Italien. Die meist kroatische Bevölkerung litt sehr unter dem italienischen Faschismus. Als mein Großvater zu der Zeit eine Bukaleta Wein zu viel trank und Musikwünsche (er spielte Mih und sang) auf Kroatisch in einer Konoba bei Valtura entgegennahm, bescherte ihm dies (der Legende nach) einige ungemütliche Tage, ohne Wein, unter Obhut des Staates. Sein Musiktalent hat er keinem seiner Nachkommen vererbt.

Amphitheater von Pula - Foto: Enio Pasalic
Amphitheater von Pula – Foto: InIstrien.hr, Autor: Enio Pašalić

Nach der Kapitulation Italiens folgte die Besatzung durch das Dritte Reich (1943-1945). Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Stadt auch heftig von den Alliierten bombardiert.

Bildung

Seit 2006 und der Gründung der Universität Juraj Dobrila ist Pula Unistadt mit ca. 3.000 Studenten. Der Komplex des alten Krankenhauses der Stadt zum wird gerade zum Uni-Kampus umgebaut. Pula bietet außerhalb der Uni auch ein Polytechnik Studium. Die Stadt hat dreizehn Grundschulen und zwölf Mittelschulen von denen je eine Italienisch ist.

Wirtschaft

Im Gegensatz zu anderen Städten and der Westküste und im Süden der Halbinsel ist Pulas Hauptwirtschaftszweig nicht der Tourismus sondern das verarbeitende Gewerbe und um wieder die alten Puležani/Puležanke zu zitieren “Pula gedeiht oder fällt mit der Werft Uljanik”. Ganz so stimmt das zwar nicht, Uljanik ist aber wichtig für die Stadt und die Region und ist Kroatiens einzige profitable große Werft. Die zweite Werft der Stadt ist die auf kleinere Schiffe spezialisierte Werft von Tehnomont. Die Mannheimer Firma Calucem GmbH betreibt in Pula ein Zementwerk, während die Wertheimer Duran Group GmbH in Pulas Glasfabrik Laborglas herstellt.

Werft Uljanik - Foto: Enio Pasalic
Werft Uljanik – Foto: InInstrien.hr, Autor: Enio Pašalić

Nach dem verarbeitenden Gewerbe sind die meisten Menschen im Baugewerbe sowie im Handel tätig, dann erst folgen das Gastgewerbe und der Tourismus. Der ICT-Sektor ist ebenfalls wichtig und hat in Pula Tradition, so waren beispielsweise ICT Leute aus Pula für die Datenverarbeitung bei den Olympischen Winterspielen 1984 in Sarajevo verantwortlich und gehen Leuten auch dreißig Jahre danach damit auf den Geist. Am meisten wird jedoch in den Tourismus investiert. Das größte Tourismusunternehmen der Stadt ist die Arenaturist AG. Uniline, eine der größten kroatischen Reiseagenturen hat ihren Sitz ebenfalls in Pula.

Stadtteile und weitere Info

Pulas ist administrativ in folgende Stadtteile Aufgeteilt:
Arena (mit Croatia und Kolodvor), Busoler (mit Škatari, Šikići, Valmade, Monteserpo-Komunal, Kaiserwald und Valtursko Polje), Gregovica (mit Pragrande, Sveti Mihovil, Bolnica), Kaštanjer, Monte Zaro, Monvidal, Nova Veruda (mit marina Veruda, Vidikovac, Fischerhütte und Bunarina), Stari Grad (mit Sveti Martin, Portarata und Arsenal), Stoja (mit Musil, Vergarola, Sveti Petar, Barake, Valkane, Valovine), Sv. Polikarp-Sisplac (mit Marinekrankenhaus), Šijana (mit Monteghiro,Valica-Ilirija, Vidrijan und Vernal), Štinjan (mit Puntakristo, Puntižela, Valdežunac, Camulimenti und den Inseln Sv. Jerolim, Kozada und Sv. Katerina), Valdebek (mit Dolinka), Veli Vrh (mit Paganor, Karšiole, und Vallelunga), Veruda (mit Valsaline, Monvisal, Saccorgiana und Verudella) und Vidikovac (mit Monte Rizzi und Drenovica). Also alles nur ein wenig komplizierter als Berlin, München oder Wien.
Pulas Partnerstädte sind unter anderem Trier und Graz.

Stadtteil Veruda - Foto: Enio Pasalic
Stadtteil Veruda – Foto: InIstrien.hr, Autor: Enio Pašalić

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