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Stadtrat von Pula billigt GUP Muzil Änderung

Vilijam Zufic am 08.05.14 - Zuletzt aktualisiert am 04.02.2019 um 03:33 Uhr

Die Halbinsel Muzil nimmt rund 1/5 der Fläche der Stadt Pula ein.
Die Halbinsel Muzil nimmt rund 1/5 der Fläche der Stadt Pula ein.

Der Stadtrat der Stadt Pula hat heute Abend die Änderung des GUP (Generalni urbanistički plan – Bauleitplan) für die Muzil (wird Musil ausgesprochen) Halbinsel beschlossen. Entgegen dem Willen diverser Bürgerinitiativen und Vereine, die vereinigt als “Volim Pulu” (Ich liebe Pula) auftreten, sowie der Opposition, die vor den Fenstern des Komunal Palastes protestierten bzw. gegen die Änderung stimmten.

Obwohl die 180 Hektar große Halbinsel eigentlich ein Stadteil von Pula ist (bzw. Teil des Stadtteils Stoja), war sie über 150 Jahre kontinuierlich militarisiert. Seit Österreich die Stadt Pula im Jahre 1859 zum Haupthafen der Kriegsmarine erklärte hatten dort Österreich-Ungarn, Italien, das Dritte Reich, Jugoslawien und, bis 2007, Kroatien ihre militärischen Anlagen und Streitkräfte.

Der neue GUP sieht einen Golfplatz auf 72 Hektar, zwei Marinas und 2500 Betten in Luxushotels, Villas und Appartements vor. Der Großteil der Halbinsel soll aber frei zugänglich bleiben und Inhalte für Einwohner der Stadt und Besucher bieten. Muzil soll auch Teil des, bisher unglücklich verlaufenden, Brijuni Rivijera Projekts werden und für neue Arbeitsplätze und die weitere Entwicklung der Stadt und der Region zum Tourismuszentrum (Destination sagen jetzt alle dazu) sorgen.

Die Gegner der Änderung vertreten ein resolutes “Schaun mer mal” für das sie auch ein Referendum angekündigt haben. Die Bürger sollen Muzil erst mal kennenlernen, dann soll ein Konsensus zur weiteren Nutzung der Halbinsel gefunden werden. Ein Referendum hat so gut wie keine Chance die Änderung zu stoppen da 50 % der Wahlberechtigten in Pula für “Schaun mer mal” stimmen müssten.

Der Komunal Palast (dient als Rathaus) heute Nachmittag. Foto: GradPula.com, Autor: Valter Žufić
Der Komunal Palast (dient als Rathaus) heute Nachmittag. Foto: GradPula.com, Autor: Valter Žufić

Beide Seiten haben natürlich ein entsprechendes Team an objektiven Experten der Gebiete Architektur, Geschichte, Biologie, PR, Wirtschaft, Astronomie … die bereit sind jedes Mikrofon mit ihrer Wahrheit zu beglücken.

Unsere Meinung ist das bereits genug getan wird um potentielle Investoren in Kroatien abzuschrecken und dass man die Gewählten Vertreter machen lassen soll.