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Plan zur Aufwertung der Strände in Kroatien

Vilijam Zufic am 05.02.15 - Zuletzt aktualisiert am 04.02.2019 um 03:30 Uhr

Der Ambrela Strand in Pula Foto: Enio Pašalić
Der Ambrela Strand in Pula Foto: Enio Pašalić

Das Hauptmotiv für einen Urlaub in Kroatien ist zumeist der Genuss von Sonne und Meer. Gestern (4. Februar 2015) stellte der kroatische Tourismusminister Darko Lorencin in Vodice einen nationalen Plan zur Einrichtung, Aufwertung und thematischer Ausstattung kroatischer Strände vor, um sie für Gäste attraktiver zu machen, und um Bedürfnisse und Interessen diverser Gruppen von Urlaubern besser zu befriedigen. Dem Plan nach sollen in den kommenden Jahren folgende 14 Arten von Stränden entlang der kroatischen Küste eingerichtet werden: Öko-Strand, Surfer-Strand, Taucher-Strand, Adrenalin(Abenteuer)-Strand, Romantik-Strand, Familien-Strand, Hunde-Strand, Party-Strand, Naturisten-Strand, Kultur-Strand(?), Stadtpromenade-Strand, Strand mit Unterhaltung für junge Leute, Strand mit Sport- und Freizeiteinrichtungen und Resort-Strand. „Kombi“-Strände soll es auch geben.

Die Kategorisierung der Strände beinhaltet auch die Erfüllung allgemeiner (Sauberkeit des Strandes und des Meeres, Duschen, WLAN, Sanitäranlagen, Retter, etc.) und spezifischer Elemente (z.B. Liegen und Sonnenschirme, Einrichtungen für Kinder, Parkplätze, usw.). Eine „Überfüllung“ der Strände soll dadurch vermieden werden, dass z.B. ein Strand für junge Leute 5 m2 pro Person bieten soll, ein „Romantik“-Strand soll sogar 15 m2 pro Person bieten. Der Plan soll im Zeitraum 2016-2020 realisiert werden.

Der neue Hundestrand in Poreč. Foto: Porec.hr
Der neue Hundestrand in Poreč. Foto: Porec.hr

Wir begrüßen die die Kategorisierung und Aufwertung der Strände in Kroatien, haben aber Bedenken was die Kategorie „Resort“ betrifft. Der Zugang zu Stränden ist zurzeit fast überall möglich, öffnet die Kategorie „Resort“ vielleicht die Tür für eine Beschränkung des Zuganges bei hotelnahen Stränden, die sich gegebenenfalls in ein „Resort“ umtaufen? Eine weitere Frage, auf die wir bald Antwort bekommen werden, ist – inwieweit sollen die Strände barrierefrei gestaltet werden? Kompliziert wird die Wahl des passenden Strandes für z.B. den sich jung-fühlenden, romantischen, umweltbewussten Taucher mit Familie und Hund. Bei 1 700 Kilometern Küste, plus Inseln, wird wohl trotzdem jeder „seinen“ Strand finden können.