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Nahost und Afrika Flüchtlinge bald in Pula?

Vilijam Zufic am 23.08.15 - Zuletzt aktualisiert am 04.02.2019 um 03:26 Uhr

Die Nutzung der Halbinsel Muzil in Pula (Ex-Militärbasis). Flüchtlinge oder Hotels?
Die Nutzung der Halbinsel Muzil in Pula (Ex-Militärbasis). Flüchtlinge oder Hotels?

Die Flüchtlingswelle aus Nordafrika und dem Nahen Osten ging bisher an Kroatien vorbei. Zwar nimmt Kroatien mit einem Schiff an der Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer mit einem Schiff teil, in Kroatien selbst ist die Anzahl an Flüchtlingen sehr gering. Das Land hat sich auch bereit erklärt 550 Flüchtlinge aufzunehmen.

Nach der Fertigstellung des Zaunes an der Grenze zwischen Ungarn und Serbien, rechnet man aber mittlerweile damit, dass ca. 40 000 Menschen Kroatien als Transitland in den Westen, in die Länder der Schengen-Zone zu nutzen versuchen werden.

In Kroatien wird spekuliert, dass die Menschen an Orten an denen es ungenutzte alte Militäranlagen gibt aufgenommen werden. Der kroatische Innenminister nannte Istrien und Pula als eines der Aufnahmezentren. Die in Istrien regierende Regionalpartei IDS zeigte zwar deklarativ Verständnis für die Lage der Flüchtlinge, hob aber hervor, dass die Aufnahme von Flüchtlingen in Istrien Investitionen in den Tourismus verzögern oder unmöglich machen würde.

IDS Chef Boris Miletić ist gegen die Aufnahme von Flüchtlingen in Istrien.
IDS Chef Boris Miletić ist gegen die Aufnahme von Flüchtlingen in Istrien.

Unserer Meinung nach sind Flüchtlinge in größerer Anzahl in Kroatien bald zu erwarten. Diese werden aber nicht in Istrien aufgenommen werden sondern anderswo in Kroatien. Die Regierung in Zagreb nutzt aber die Frage der Unterbringung der Flüchtlinge als Druckmittel, um die IDS dazu zu bewegen der Koalition mit den regierenden Sozialdemokraten beizutreten weil Parlamentswahlen bevorstehen. Eine widerliche Politik.

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