Menü
  • Aktuelles
  • Ausflüge
  • Tipps
  • Einkaufswagen
  • FAQ – Häufig gestellte Fragen
  • Abmelden
InIstrien.de © 2013 - 2020
  • Aktuelles
  • Ausflüge
  • Tipps
  • Einkaufswagen
  • FAQ – Häufig gestellte Fragen
  • Abmelden
  • Aktuelles
  • Istriens Tourismusverband erklimmt Gipfel des Unsinns

Istriens Tourismusverband erklimmt Gipfel des Unsinns

Vilijam Zufic am 05.06.15 - Zuletzt aktualisiert am 04.02.2019 um 03:27 Uhr

Rovigno - che bello. Foto: Enio Pašalić
Rovigno – che bello. Foto: Enio Pašalić

Share Istria nennt sich eine Aktion des Tourismusverbandes Istriens bei der Reiseblogger aus aller Welt kostenlos die Halbinsel besuchen und über sie schreiben sollen. Insgesamt werden bei der aktuell noch laufenden Aktion 33 Bloggerteams (bestehend aus je zwei Mitgliedern) ihren Fans, Followern und den Besuchern ihrer Bloggs über ihre Erfahrungen in Istrien berichten. Dem besten Team winkt dabei ein 10 000 € Geldpreis. Ca. 400 000 € wird die Aktion kosten.

11 der Teams kommen aus Italien, 5 aus den skandinavischen Ländern, 3 aus den Niederlanden, 3 aus den USA, 3 aus dem Vereinigten Königreich, 2 aus Frankreich, usw. Eine Bloggerin hat zwar die deutsche Staatsbürgerschaft (Halbitalienerin), schreibt aber auf Englisch. Der einzige deutschsprachige Blogger kommt morgen (Samstag, 6.6.2015) aus Wien. Wir hoffen, dass der Reisedoktor eine gute Zeit in Istrien haben wird, und nicht unter der Last der Verantwortung einbricht, der einzige Blogger zu sein, der die Halbinsel dem größten, und für Istrien wichtigsten Markt, auf Muttersprache näherbringen soll.

Der Chef des Verbandes rühmte sich kürzlich in einer Tageszeitung, wie viel er bei der Promotion der Aktion dadurch gespart habe, dass er dafür keine Profis einsetzte, sondern Freunde des Verbandes und den nationalen Tourismusverband. Schade nur, dass alle Freunde in Italien sitzen.

Rund 45% der Gäste, die jährlich nach Istrien kommen sind Deutsche und Österreicher. Ziel der Aktion ist aber offenbar, die 8,59 % an Italienern auf 8,60 % zu heben. Die Deutschen kommen ja sowieso. Trotzdem empfehlen wir nächstes Jahr statt des Italo-Social-Media-Strohfeuers, sich ein paar neue deutschsprachige Freunde zu machen. Entsprechende Unterlagen befinden sich im Tourismusministerium und dem nationalen Tourismusverband und können nach Bedarf auch auf Italienisch oder Englisch übersetzt werden. Wir werden aber auch weiterhin versuchen gute Kumpel mit dem Chef in Istrien zu werden.