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Grenze zu Kroatien: Kontrollregime weiterhin unklar

Vilijam Zufic am 10.04.17 - Zuletzt aktualisiert am 04.02.2019 um 03:26 Uhr

Stau an Grenze zu Kroatien
Symbolfoto, Pixabay

 

Die Unklarheiten über Grenzkontrollen an der Grenze zwischen Slowenien und Kroatien dauern weiterhin an. Es gibt immer noch lange Wartezeiten bei der Ein- und Ausreise. Gestern berichteten kroatische, slowenische und österreichische Medien über die Derogierung der Entscheidung bezüglich der strengeren Grenzkontrollen, die am 7. April eingeführt wurden.

 

Travel4news.at berichtete gestern (9.4.2017) unter dem Titel „Kroatien: Vorerst keine verschärften Kontrollen mehr“ zum Thema. Die Tourismus-Info Seite berichtete über massive Staus an den Grenzübergängen und wie Kroatien nach dem zweiten Tag die Notbremse zog und die Maßnahmen vorerst, in Absprache mit der EU ausgesetzte. Darauf hätten sich die Regierungen von Slowenien und Kroatien verständigt. Vor allem der kroatische Tourismus soll Druck ausgeübt haben, weil massive Einbußen befürchtet wurden.

 

Heute (10.4.2017) ging das Tauziehen zwischen der EU, Slowenien und Kroatien bezüglich einer Neuregelung aber weiter.

 

NEU: Es gibt seit dem 29. April 2017 eine Einigung zu den Kontrollen zwischen Slowenien, Kroatien und der EU!

 

Die slowenische Tageszeitung Delo schreibt heute, dass es auch in den folgenden Monaten in Abständen zu Stau wegen verschärften Kontrollen kommen werde. Die Zeitung schrieb auch über die negativen Effekte der Kontrollen fürs Leben im Grenzgebiet, wo man seit jeher eng verbunden ist, und auf die Auswirkungen auf die Wirtschaft. Man ist enttäuscht über diese doch ineffektive Auslegung des Schengen Abkommens zwischen den beiden EU-Mitgliedsstaaten.

 

Foto: Tama66, Pixabay

 

Lokale Politiker aus Istrien haben an die EU appelliert eine rasche Lösung zu finden. Ebenso der istrianische Abgeordnete im EU-Parlament Ivan Jakovcic. Sein ebenfalls gemäßigter Kollege in Brüssel Tonino Picula sprach heute davon, dass die Kontrollen nicht zu politischen Zwecken missbraucht werden dürfen. Er spielte mit der Aussage auf rezente Äußerungen slowenischer Politiker an, die die Kontrollen als Druckmittel im Grenzstreit um die Savudrija Bucht (Bucht von Piran) zu nutzen gedachten.

 

Der slowenische Außenminister sagte vor drei Monaten, dass er an die Menschen denke, die aus Österreich und Deutschland nach Kroatien ans Meer fahren. Und an Probleme die sie an den Grenzen haben könnten, sollte es bis dahin keine Einigung um die Savudrija Bucht geben. Um Sicherheit scheint es den Slowenen also nur vordergründig zu gehen.

 

Unser beliebter Beitrag Kroatien und Slowenien: Dumm und Dümmer illustriert das Verhältnis der beiden Staaten immer noch gut.